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Archive für Februar 2011
Wüstenlilien auf der Fensterbank
28.2.2011 by admin.
Sie ist eine echte Überlebenskünstlerin. Überall wo es trocken und heiß ist, gedeiht sie prächtig - nicht zuletzt, weil ihre dicken Blätter Wasser speichern können: Aloe vera, die Wüstenlilie. Denn obwohl sie aussieht wie ein Kaktus, handelt es sich um eine Lilien-Art. Aloe vera ist eine alte Kulturpflanze, die durch heilkundige spanische Jesuiten im 16. Jahrhundert verbreitet wurde. Zu dieser Zeit gelangte sie auch in englische Gärten. “Der gelartige, kühlende Saft wurde schon in der Antike aus den fleischigen Blättern gewonnen. Alexander der Große ließ die Verletzungen der Soldaten damit behandeln”, sagt Barbara Lawatsch vom Botanischen Garten der Stadt Wuppertal. Bis heute gilt das Gel der fleischigen Blätter als linderndes Hausmittel bei kleineren Wunden. Es kommt bei Verbrennungen als Kühlung und in kosmetischen Produkten als Feuchtigkeitsspender zum Einsatz. Doch nicht nur ihre heilkundliche Verwendung, sondern auch das Erscheinungsbild der Aloe vera fasziniert viele Pflanzenfreunde. Wild wachsende Aloe-Arten sind seit 1973 durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt. “Es gibt fast 400 Aloe-Arten, die meist aus Afrika stammen. Nur wenige dieser Liliengewächse finden sich im Mittelmeergebiet und Arabien”, sagt Agraringenieur Jürgen Thal von der Berufsbildenden Schule für Weinbau und Gartenbau im Dienstleistungszentrum ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück. Beliebt sind die Pflanzen aber auch bei uns. Die Echte Aloe ist zwar frostempfindlich, kann aber sehr gut im Sommer im Garten und im Winter bei 12 bis 15 Grad im Haus gehalten werden. “Generell ist die Aloe eine sehr dankbare Zimmerpflanze, die fast ohne Pflege auskommt. Kleinere Exemplare wachsen gut auf hellen Fensterbänken”, sagt Thal. Sie entwickeln sich im Jugendstadium sehr kompakt, die prallen Blätter stehen rosettig und zeigen Randstacheln. Aloe vera benötigt lockeres, sandiges Substrat oder fertige Sukkulentenerde und einen hellen Standort. “In Topfhaltung sollte man die Erde komplett austrocknen lassen, bevor neu gegossen wird. Insgesamt darf die stachelige Pflanze nur mäßig gegossen werden”, erklärt Barbara Lawatsch. Es kann sonst leicht zu Pilzinfektionen kommen. “Nichts wirft eine Aloe so schnell um wie stauende Nässe und es ist deprimierend zu sehen, wie auch stattliche Exemplare an einem solchen Kulturfehler eingehen können”, sagt auch Jürgen Thal. Das gelte besonders für den Winter, in dem die Aloen nur selten Wasser erhalten dürfen. Denn auch in ihrer Heimat kommen sie oft wochenlang ohne Wasser aus. Die Temperatur sollte aber nicht unter sechs Grad absinken, ein vollsonniger Standort ist auch im Winter zu empfehlen. Während der Vegetationszeit bringt dann ein Kakteendünger alle drei Wochen das Wachstum in Gang. Ältere Exemplare dieser Gattung können Blätter mit einer Länge von 80 Zentimetern bei einer Breite von 20 Zentimetern produzieren. Sie erinnern in ihrer gesamten Wuchsform ein wenig an kleinere Agaven. Zur Blüte kommen allerdings nur ältere Aloen gelegentlich. “Vorteilhaft ist, dass alle Aloe-Arten sich in unserer trockenen Heizungsluft im Prinzip wohlfühlen und deshalb keinen besonderen Standort brauchen”, sagt Pflanzenfachmann Thal. Wichtig sei aber viel Licht. Im Sommer stehen die Aloen deshalb idealerweise im Freien, weil hier die Lichtintensität wesentlich höher ist als im Haus. Vermehren kann man eine Aloe durch seitliche Ableger, die so genannten Kindel. Dazu sollte die gesamte Pflanze ausgetopft werden, um die Kindel vorsichtig mit den Händen von der Mutterpflanze abzuziehen. Sie sollten schon erste eigene Wurzeln haben. Diese bewurzelten Sprosse können nun einzeln in Töpfe mit neuer Erde gesetzt werden. (ddp)
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Jetzt Nistkästen aufhängen
27.2.2011 by admin.
Gartenbesitzer sollten bereits jetzt Nistkästen in ihrem Garten aufhängen. Wenn die Witterung milder wird, beginnen die ersten Vögel bereits im Februar, spätestens aber im März mit dem Nestbau. “Künstliche Nisthilfen sind da sinnvoll, wo Höhlenbrütern Naturhöhlen fehlen, weil alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind”, erklärt Stephan Zirpel.
Außerdem eignet sich der Nistkastenbau hervorragend, um Kinder und Jugendliche mit der heimischen Tierwelt und ihren Gefährdungen vertraut zu machen. “Der Bau von Nisthilfen verdeutlicht ihnen, dass mit einfachen Mitteln unseren wildlebenden Tieren leicht geholfen werden kann”, erklärt Zirpel. Außerdem stellt sich nach Fertigstellung und Aufhängen des Nistkastens in der Regel schnell ein Erfolgserlebnis ein und ein Vogel kann beim Nestbau oder bei der Fütterung seiner Jungen beobachtet werden.
Gut bewährt habe sich im Garten eine Mischung aus verschiedenen Nistkastentypen, berichten die Naturschützer. Hier können entweder selbst gebaute oder im Fachhandel erworbene Nisthilfen zum Einsatz kommen. Beim Standort sei vor allem auf die Sicherheit vor Mardern und Katzen zu achten. Hierzu kann der Nistkasten frei an einem Ast oder an einer Hauswand in zwei bis drei Metern Höhe angebracht werden. Das Einflugloch sollte weder zur Wetterseite im Westen zeigen, noch sollte der Kasten längere Zeit an einer Südseite der prallen Sonne ausgesetzt sein. Eine Ausrichtung nach Osten oder Südosten ist deshalb ideal. Damit kein Regen eindringen kann, sollte ein Nistkasten niemals nach hinten, sondern eher nach vorne überhängen.
Nistkästen aus den Vorjahren können weiterbenutzt werden, nachdem man die Überreste der alten Brut entfernt hat. Dafür reicht nach Angaben der Naturschützer einfaches Auskehren. Dabei ist allerdings Vorsicht angesagt: “Es könnte sein, dass sich Vögel im Nistkasten ausruhen. Man sollte also vorher sicherstellen, dass sich kein Vogel im Nistkasten befindet”, sagt Stephan Zirpel. (ddp)
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Mobiler Treppensteiger
20.2.2011 by admin.
Neben den fest installierten Treppenliftern gibt es auch mobile Treppenstieger. Diese Geräte können an unterschiedlichen Orten zum Einsatz kommen. Meist sind diese Geräte für Rollstuhlfahrer vorgesehen. Sie verfügen entweder über einen Raupenkettenantrieb oder exzentrisch rotierende Räder. Der Rollstuhl wird an diesen fahrbaren Untersatz angekoppelt. Diese mobilen Treppensteiger sind zerlegbar und sehr schwer (Raupenkettenantrieb bis zu 90 kg, Radantrieb bis zu 25 kg). Es gibt auch Treppensteiger, die ohne Rollstuhl nutzbar sind. Sie verfügen dann über eine Sitzfläche oder eine Stehplattform. Außerdem gibt es Geräte, die nur für die Notfall-Evakuierung von Gebäuden vorgesehen sind. Diese Geräte haben keinen Antrieb und sind nur abwärts nutzbar.
In jedem Fall benötigt man eine kräftige Hilfsperson. Sie muß das Gerät aus dem Auto heben, in Betrieb setzen, den Rollstuhl ankoppeln und denn lenken oder fernbedienen können.
Der Betrieb ist nur möglich, wenn die Treppe breit genug ist (über 1,1 Meter breit) und wenn die Treppenstufen nicht abgerundet sind. Außerdem müssen evtl. vorhandene Treppenpodeste ausreichend groß sein. Zum Drehen und Wenden benötigt man viel Platz.
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Bei Umzug kann sich Hausratversicherung ändern
18.2.2011 by admin.
Bei einem Umzug geht der Schutz der Hausratversicherung auf die neue Wohnung über. Dabei wird für eine Dauer von zwei Monaten Schutz für die alte und die neue Wohnung gewährt. Wird die alte Wohnung jedoch behalten, geht der Versicherungsschutz nur auf die neue Wohnung über, wenn diese genauso genutzt wird wie die alte.
Das Landgericht Hagen (AZ: 6 O 479/08) musste nun über diese Klausel entscheiden. Die Richter sahen eine gleiche Nutzung und damit einen Übergang des Versicherungsschutzes auf die neue Wohnung dann als gegeben an, wenn der Lebensmittelpunkt dort neu gegründet wird und bereits einige persönliche Dinge in die neue Wohnung gebracht wurden.
Praktisch bedeutsam ist die Klausel vor allem dann, wenn ältere Menschen umziehen und beispielsweise von ihren Kindern in deren Zuhause gepflegt werden. Denn dann bleibt oft Hausrat im alten Domizil zurück, der nicht mehr versichert ist, wenn die Versicherung einen Wohnungswechsel ins Zuhause der Kinder annimmt. Entsprechend muss dafür gesorgt werden, dass der Versicherungsschutz erweitert wird.(ddp)
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Mandelblüte färbt Deutsche Weinstraße rosa
13.2.2011 by admin.
Im März löst ein Meer aus duftenden rosa Mandelblüten in der Pfalz die kalte, eisige Jahreszeit ab. In diesem Frühjahr setzen die Weindörfer entlang der Deutschen Weinstraße aus diesem Anlass auf neue Akzente: Den ganzen März über werden Burgen und Schlösser entlang des Haardtrandes ab Einbruch der Dunkelheit in der Farbe Rosa illuminiert. An den vier März-Samstagen gibt es außerdem die Möglichkeit, die komplette Route zwischen Wachenheim und Schweigen im Cabrio-Bus zurückzulegen, inklusive Stopps an Aussichtspunkten und einer Weinprobe mit kleiner Vesper. Der Ausflug dauert etwa zweieinhalb Stunden und kostet pro Person 29 Euro. Weitere Informationen und Buchung: Zentrale für Tourismus Südliche Weinstrasse e.V., An der Kreuzmühle 2, 76829 Landau, Tel.: 06341/940407, E-Mail: info@suedlicheweinstrasse.de, Internet: suedlicheweinstrasse.de (ddp)
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Zeitgemäßes Wohnen, Demografischer Wandel macht eine Anpassung notwendig
11.2.2011 by admin.
Eine interessante Info von Haus & Grund: Drei Viertel aller Wohnungen in Deutschland entstanden vor der zweiten Ölkrise 1979. Nur 13 Prozent der Wohnungen wurden nach der Wiedervereinigung gebaut. Dies berichtet Haus & Grund Deutschland unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Vor den Ölkrisen der Siebzigerjahre spielte energieeffizientes Bauen noch keine Rolle. Hinzu komme, dass die Wohnungen in der Masse auf die damals vorherrschende klassische vierköpfige Familie zugeschnitten seien. Der Trend gehe in den kommenden Jahren und Jahrzehnten aber immer mehr zu energieeffizienten Wohngebäuden und zu immer kleineren Haushalten. “Hier werden in der Zukunft hohe Investitionen der Eigentümer notwendig, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Nur wenn der Staat Hemmnisse im Miet- und Steuerrecht abbaut sowie die Steuer- und Abgabenbelastung senkt, können die Eigentümer diese Herausforderung meistern und eine angemessene Wohnraumversorgung damit auch in Zukunft sicherstellen”, sagte Haus & Grund-Präsident Ralf Kornemann
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Senioren-Handy
3.2.2011 by admin.
Viele ältere Menschen und vor allem auch ihre Angehörigen fragen immer wieder nach Handys, die für Seniorinnen und Senioren geeignet wären. Es gibt sie inzwischen, aber noch in geringer Auswahl. Der Grund dafür ist eine Industrie, die Mobiltelefone ausschließlich für jüngere Benutzer entwirft, weil sie sich damit mehr Gewinn verspricht.
Dabei ist das Handy für Senioren außerordentlich nützlich. Um die Freiheit zu fördern, mehr Sicherheit zu geben, Kontakte zu ermöglichen und alles in allem mehr Selbständigkeit zu erlauben. Zu Beginn des Handyzeitalters sah es auch ganz viel versprechend aus, aber leider sind viele neuere Modelle nahezu unbrauchbar. Sie sind zu klein, zu kompliziert und auch zu teuer.
Die Vorteile von Senioren-Handys:
- Große Tasten, z.B. 1qcm groß, mit gutem Druckpunkt
- Großes Display, meist schwarzweiß mit hohem Kontrast
- Alternativ ohne Display (siehe Foto)
- Einfachste Bedienung durch Reduktion von Funktionen (z.B. ohne Mailbox, kein Zugang zum Internet)
- Preiswert: Max. 100 €, damit sich auch viele das Handy für Senioren leisten können
- Robust: Darf auch mal runterfallen Akku- UND Batteriebetrieb
- Gute SMS Unterstützung
- Möglichkeit, eine Kordel zum Umhängen anzubringen, z.B. durch entsprechende Öse
- Auf Wunsch gut sichtbar durch eine grelle Farbe (rot oder gelb)
- Lauter Klingelton und Vibrationsalarm
- alternativ optische Anzeige für Schwerhörige
- Eine spezielle, programmierbare SOS Taste, die automatisch die 112 oder die örtliche Notfallnummer wählt oder die Nummer eines zuverlässigen, informierten Ansprechpartners
- Keine speziellen Tasten für teure Services. Leicht verwirrte Personen können sich damit leicht in den finanziellen Ruin treiben
- Eine Luxus-Ausführung mit GPS, damit man automatisch den Ort des Handys feststellen kann.
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Barrierefreier Umbau: Zuschüsse
2.2.2011 by admin.
Eine Behinderung kann jeden treffen. Völlig unerwartet. Bei einem Umbau gibt es einige Dinge zu beachten. Hier ein paar weitere Tipps dazu:
Bis zu 2557 Euro Zuschuß (Stand Februar 2010) zahlen Pflegekassen, wenn mindestens ein Bewohner als Pflegefall einer Pflegestufe zugeordnet ist. Der Zuschuß muß vor Beginn der Umbauarbeiten beantragt werden.
Weitere Förderungen leistet unter Umständen das jeweilige Bundesland oder die Kommune. Informationen dazu erhält man beim Wohnungsamt. Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de) vergibt Darlehen mit Sonderkonditionen, wenn damit ein altersgerechter Umbau finanziert werden soll.
Laut Bundesbauministerium werden beispielsweise barrierefreie- und reduzierte Gebäude- und Wohnugszugänge oder der Umbau von Sanitärräumen gefördert.
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