Archive für September 2011

PC-Kurse für Senioren an der Volkshochschule

Schnupperkurse rund um PC und Internet: Die vhs in Kooperation mit der AWO im Begegnungszentrum führt mit dieser Vortragsreihe in wichtige Themen rund um das Internet und den PC ein.
Als Rentner bezahlen Sie für diese Kooperatiomsveranstaltung nur 12,00 EUR.
Was meint eigentlich: Betriebssysten, Windows, Office, Word, Excel, Web-Mail, Browser, Social Networks, Facebook, Twitter, Suchmaschine, Google, Chatten usw. Hier wird es Ihnen direkt an einem PC erklärt.

Fällt die Pflegereform aus?

Geschäftsführer von Wohnen-im-Alter.de kritisiert das Versagen der Politik im „Jahr der Pflege“

Karlsruhe, 28. September 2011. Nach Einschätzung des Geschäftsführers von Wohnen-im-Alter.de , Sascha Syska, ist mit einer Pflegereform in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu rechnen. Im von der Politik selbst ausgerufenen „Jahr der Pflege“ wurde die Reform wiederholt verschoben. Hauptstreitpunkt bei der Reform ist die Finanzierung. Mittlerweile werden in der Regierungs-Koalition vier Finanzierungs-Modelle diskutiert. Leidtragende des Reformstaus sind Pflegebedürftige, Demenzkranke und Pflegefachkräfte.

„Die aktuelle Unfähigkeit der Bundesregierung, das Pflegesystem zu reformieren, ist beschämend! Mit dem zwar wichtigen Thema Organspende versucht der Gesundheitsminister Bahr doch nur von seinem Versagen abzulenken!“, kommentiert Sascha Syska die aktuelle Entwicklung in der Gesundheitspolitik. Nachdem der ehemalige Gesundheitsminister Rösler Anfang des Jahres das „Jahr der Pflege“ ausgerufen hatte und Verbesserungen beim Pflegebegriff und der Betreuung von Demenz-Kranken in Aussicht gestellt hatte, geschah außer ein paar Diskussionsrunden nichts. Nach dem Wechsel an der Spitze des Gesundheitsministeriums lag das Thema „Pflege“ brach. Die ersten Eckpunkte der Reform sollten in diesem Monat vorgelegt werden. Die erneute Verschiebung der Pflegereform ist laut Sascha Syska ein Skandal.

„Eine Pflegereform wird es in dieser Legislaturperiode nicht mehr geben“, so Sascha Syska. „Die aktuelle Regierung scheut sich davor, der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken. Eine Pflegereform wird kosten. Ein Kompromiss der derzeit diskutierten Vorschläge, führt zu einer Null-Lösung. Pflegebedürftige, Demenzkranke und Pflegekräfte werden mit dem Pflegenotstand allein gelassen. Es wird Zeit, dass sich Betroffene, Verbände und Pflege-Einrichtungen zusammentun und sich gegen die Ignoranz der Politik wehren. Die Pflege braucht endlich eine Lobby!“

Mit der Initiative Ausbildung in der Pflege möchte die Wohnen im Alter Internet GmbH - ein Unternehmen aus dem Vincentz Network - einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel in der Pflege leisten. Für eine menschenwürdige Pflege müssen aber vor allem die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessert werden. Deshalb unterstützt die Initiative Ausbildung in der Pflege die Forderung von Verdi nach einer kostenlosen Altenpflegeausbildung und verhandelt aktuell mit verschiedenen Kooperationspartnern.

Über Wohnen-im-Alter.de
Wohnen-im-Alter.de ist das reichweitenstärkste Online-Portal für Wohn- und –Pflege-Einrichtungen im deutschsprachigen Raum. Unser Anliegen ist es, Senioren und deren Angehörige mit den für sie geeigneten Altenhilfeeinrichtungen zusammenzubringen. Interessenten können auf Wohnen-im-Alter.de mit Hilfe einer zielgerichteten Suchfunktion bundesweit aus über 12.500 Pflegeeinrichtungen und Wohnangeboten das passende Haus finden. Täglich werden über Wohnen-im-Alter.de mehrere hundert Heimplatzanfragen und Bewerbungen vermittelt. Seit September 2010 bietet Wohnen-im-Alter.de zusätzlich einen Stellenmarkt für Pflegefachkräfte. Für Heimbetreiber stellt Wohnen-im-Alter.de die effektive Marketing-Plattform dar, ihr Angebotsspektrum einer breiten Nutzergruppe zu präsentieren und neue Bewohner und Fachkräfte zu finden. Wohnen-im-Alter.de ist ein Service der im August 2008 gegründeten Wohnen im Alter Internet GmbH, hinter der die Gründer, renommierte Internetinvestoren und Vincentz Network, der führende Fachverlag der Altenhilfebranche, stehen.

Staat bezuschusst Krankenversicherungsbeiträge der Rentner

mev45004_92.jpgWenn ein Arbeitnehmer, ein Selbstständiger, ein Beamter oder ein Freiberufler während seines Arbeitslebens privat krankenversichert war, kann er im Rentenalter nicht wieder in die oftmals günstigere gesetzliche Krankenversicherung eintreten. Da auch die Beiträge für die private Krankenversicherung immer wieder steigen, kann es sein, dass der Beitrag seine finanziellen Möglichkeiten übersteigt.

Die Prämienzahlung privat Krankenversicherter im Alter

Die Prämie für die private Krankenversicherung sinkt im Alter, wenn auch nur geringfügig. Privat Versicherte müssen nach einer Reform aus dem Jahr 2000 einen Zuschlag zahlen, der die Beiträge auch im Rentenalter stabil halten soll. Dieser Zuschlag beträgt zehn Prozent der Versicherungsprämie. Er entfällt, wenn der Versicherte in Rente geht. Darüber hinaus entfallen die Beiträge für die Zahlung von Krankengeld, die viele Versicherte jedoch von vornherein ausgeschlossen haben. Insofern würde sich die Prämie für Privat Krankenversicherte um zehn Prozent mindern. Dies ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass viele Freiberufler und Selbstständige nicht oder nicht rechtzeitig daran denken, für ihre Rente vorzusorgen. Im Alter klafft dann oftmals ein großes Loch zwischen Ausgaben und Einnahmen. In diesen Fällen springt der Staat ein und zahlt Rentnern einen Zuschuss für die Versicherungsbeiträge. Dies ist jedoch an bestimmte Voraussetzungen gebunden.

Zuschuss zur privaten Krankenversicherung für Rentner
Die wichtigste Voraussetzung für die Beantragung des Zuschusses für die private Krankenversicherung ist die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Rentner muss von dort Beiträge beziehen und demnach die Mindestversicherungspflicht erfüllt haben. Grundlage für den Zuschuss für die Beiträge zur privaten Krankenversicherung bildet die gesetzliche Krankenversicherung. Für gesetzlich Versicherte zahlt die Rentenkasse die Hälfte des von der Regierung festgelegten Prozentsatzes an die Krankenversicherung, abzüglich des Eigenanteils von 0,9 Prozent.

Diesen Satz übernimmt die Rentenkasse auch für privat versicherte Rentner. Sie haben demnach den gleichen Anspruch wie jemand, der gesetzlich versichert ist. Die Berechnungsgrundlage bildet, wie beim gesetzlich krankenversicherten Rentner auch, die Höhe der Rente. Hier wird der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung abzüglich der 0,9 Prozent Eigenleistung ermittelt. Der Staat übernimmt auf Antrag die Hälfte dieses Betrages mit der Begründung, dass sie diesen auch dann gezahlt hätte, wenn der privat versicherte Rentner während seines Arbeitslebens in der gesetzlichen Krankenkasse verblieben wäre. Der Zuschuss stellt für viele privat versicherte Rentner eine große Erleichterung dar.

Informationen zum Thema “Pflege”

Bei meiner Recherche nach interessanten weiterführenden Angeboten bin ich auf “Pflege.de” gestossen. Dieses Service-Portal bietet interessante Informationen rund um das Thema Pflege, Pflegeheime, Altenheime und ambulante Pflegedienste sowie betreutes Wohnen, Seniorenresidenzen, WGs für Demenzkranke, häusliche Pflege und seniorengerechtes Wohnen. In der Datenbank von “Pflege.de” finden Sie Pflegeanbieter und Pflegeheime. Unter der kostenlosen Beratungs-Hotline 0800 / 2424 1212 können Sie sich persönlich beraten lassen.

|