Gesundheit: Wie Rückenschmerzen und Matratzen zusammenhängen

Der erholsame Schlaf ist der Garant dafür, dass wir im Alltag leistungsfähig sind. Doch wie viel Schlaf braucht der Mensch? Natürlich lässt sich hierzu keine pauschale Angabe machen, da jeder Mensch individuell ist und ebenso unterschiedlich viel Schlaf benötigt. Es existieren aber gewisse Faustregeln:
1. Kinder brauchen bis zu 14 Stunden Schlaf täglich
2. Erwachsene brauchen zwischen sechs und acht Stunden Schlaf täglich
3. Senioren kommen häufig mit fünf bis sechs Stunden Schlaf täglich aus
In diesem Zusammenhang zeigt sich, dass der Schlafbedarf mit zunehmendem Alter abnimmt. Man geht heute davon aus, dass dies mit der geringeren Belastung im Alter (keine regelmäßige Arbeit mehr, keine Kindererziehung usw.) zusammenhängt. Dennoch klagen auch viele ältere Personen über massive Schlafstörungen.

Schlafstörungen – wann ist davon zu sprechen?
Wer eine Nacht nicht richtig durchschlafen kann, muss sich noch keine Gedanken machen. Von echten Schlafstörungen spricht man erst, wenn diese längerfristig anhalten. Dabei werden verschiedene Arten von Schlafstörungen unterschieden. Diese lassen sich in drei große Gruppen einteilen:
1. Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus
2. Tagesmüdigkeit
3. Ein- und Durchschlafstörungen
Die dritte Gruppe der Schlafstörungen kommt am häufigsten vor und fast jeder ist schon einmal davon betroffen gewesen. Es gelten jedoch einige Kriterien, die eindeutige Hinweise auf Ein- und Durchschlafstörungen als Krankheitsbild geben. Dazu zählen:
• Mindestens vier Tage pro Woche benötigt man mehr als 30 Minuten zum Ein- bzw. Wiedereinschlafen.
• Beschwerden erstrecken sich über einen Zeitraum von mehr als einem Monat.
• Auch wenn die Ursache behoben ist (Stress, Leistungsdruck usw.), verschwinden die Ein- und Durchschlafstörungen nicht.
• Befindlichkeit, Leistungsfähigkeit und Co. am Tag sind stark eingeschränkt.
• Erhöhte Müdigkeit liegt am Tage vor, dennoch kann man nicht einschlafen.
• Es entsteht ein hohes Maß an Angst, auch diese Nacht nicht einschlafen zu können und diese Angst erhöht sich zunehmend.

Nicht selten gehen derartige Schlafstörungen auch mit Rückenschmerzen einher. In diesem Fall sind die Ursachen oft in der Schlafunterlage zu finden.
Wenn Rückenschmerzen und Schlafstörungen auftreten.
Treten die beiden Symptome zusammen auf, dann lässt sich dies nicht zuletzt auf die Matratze zurückführen. Denn eine zu harte oder zu weiche Matratze, die den Körper nicht, nicht ausreichend oder an den falschen Stellen unterstützt, kann zu massiven Rückenschmerzen führen. Allein aufgrund des abendlichen Hinlegens wird man an die Schmerzen der vergangenen Nacht erinnert und so entstehen Einschlafprobleme. Der erholsame Schlaf ist nicht mehr gewährleistet.
Sind Matratzen die Ursache für die Probleme beim Ein- und Durchschlafen, lohnt es sich, einen Blick auf Stiftung Warentest zu werfen, wo unterschiedliche Matratzen in regelmäßigen Abständen untersucht werden. So können die Schlafunterlagen gefunden werden, die einen erholsamen Schlaf garantieren.
Sollten die Schlafstörungen nicht mit den Matratzen einhergehen, ist ärztlicher Rat gefragt. Denn Schlafstörungen können zahlreiche ernsthafte Erkrankungen nach sich ziehen.

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